Die Fiestas an der Costa Blanca, Fiestas von Nationalem und Internationalem Touristischem Interesse, volkstümliche, religiöse Fiestas. Kultur, Sehenswürdigkeiten, Events, Freizeit. Eine Gegend voller Geschichte und uralter Traditionen.

Die Costa Blanca ist voller Folklore, volkstümlichen Festen und uralten Traditionen. Die Fiestas sind Teil des alltäglichen Lebens der Costa Blanca und bereichern sie von Norden nach Süden mit ihren Farben, ihrer Vielfalt und ihrem Schauspiel. Einzigartige Feiern, religiöser und laienhafter Art, finden während des ganzen Jahres statt.

Die Moros y Cristianos, die Mauren und Christen, sind die volkstümliche Fiestas, die das meiste Publikum anziehen; Pioniere sind die von Alcoy zu Ehren des Heiligen Georg, die bereits seit sieben Jahrhunderten gefeiert werden und dieses Jahr am 22., 23. und 24. April stattfinden. Sie sind mit ihren Kostümen und Feuerwerken äußerst attraktiv anzusehen. Die Fiestas der Moros y Cristianos finden im Angedenken an die Wiedereroberung der Iberischen Halbinsel von den Mauren statt. Was die Reihenfolge der Festakte anbelangt, werden diese Fiestas in allen Gemeinden auf ähnliche Weise gefeiert: Zunächst wird das Schloss des Orts von den Mauren erobert und anschließend von den Christen unter dem Abfeuern von Stutzen oder Hakenbüchsen zurückerobert; anschließend findet je nach der Seite ein Umzug der verschiedenen Festgemeinschaften, der so genannten „Filaes“, statt, die zusammengestellt wurden und das Fest mit der jeweiligen „Fila capitana“ einer jeden Seite möglich machen. Die Umzüge mit ihren Kostümen, Karossen und Pferden, Elefanten, Dromedaren, ihrem Ballett und natürlich dem Pulver und den Feuerwerken sind wirklich Aufsehen erregend. 

Die Hogueras de San Juan, die Johannisfeuer, von Alicante und den meisten Gemeinden der Provinz, sollte man sich keinesfalls entgehen lassen; in der Stadt Alicante, wie auch in  Gemeinden wie Javea, Benidorm, Teulada-Moraira oder Torrevieja, sind sie die Fiestas par excellence. Sehenswürdigkeiten, Mascletás, Feuerwerke und Schießbuden spielen die Hauptrolle bei den Hogueras de San Juan.Wir wollen nicht bis auf die Herkunft des Feuerkults und der anschließenden Christianisierung unter Anrufung von Johannes dem Täufer zurückgehen. Lieber verbleiben wir in neueren Zeiten die uns zeigen, wie aus Unterlagen ersichtlich ist, wie das Volk in Spanien und vor allem an der Mittelmeerküste, die Sonnenwende um reinigende Feuer geschart, feiern. Es handelte sich um ein bäuerliches Fest, bei dem die Bauern den längsten Tag des Jahres und die kürzeste Nacht feiern, um die Ernte einzubringen und das Böse zu bannen. Später gelangte dieser Brauch in die Städte, da Alicante und seine Felder stets eng miteinander vereint waren. Die Behörden untersagten das Johannisfeuer jedes Jahr, doch das Volk entzündete sie seinen Traditionen getreu weiterhin. Im Jahr 1881 versäumte es die Stadtverwaltung irrtümlicherweise, den Erlass zu veröffentlichen, mit dem das Entzünden der Johannisfeuer untersagt wurde und so schriebt eine Zeitung aus dieser Epoche …..nach Beginn der Fiestas nach der Kirmes von San Juan wurde gestattet, dass die friedlichen Bürger ihren Herzen mit Johannisfeuern und Feuerwerkskörpern Luft machten“.

Die Bürger nutzten das versäumte Verbot, versammelten sich auf den Straßen und riefen die „festes de carrer“, die Straßenfeste mit volkstümlichen Spielen, Schalmeien und Trommeln und den Vorfahren der heutigen „ninots“ (Figuren, die am Ende des Fests den Flammen geopfert werden)  in der Form grotesker Figuren, die von den Nachbarn kritisierte Personen darstellten, ins Leben.Während dieser Fiestas gibt es zahlreiche Aufführungen, Aufmärsche, Märsche, Reiterzüge, Darbringungen, Stierkämpfe, Mascletás und Musikaufführungen. Während des Fests wird die „Königin des Feuers“ gewählt. Das Johannisfeuer wird allgemein in der Nacht des 23. Juni entzündet, nur in Alicante wird es in der Nacht des 24. Juni entfacht.

Die Fallas, die allerdings enger mit der Provinz von Valencia verbunden sind, sind jedoch auch im Festkalender der Costa Blanca vertreten und werden in zahlreichen Gemeinden, wie z.B. in Denia gefeiert. Die Fallas, die von satyrischer Natur sind, beschäftigen sich mit aktuellen Themen. Sie bestehen aus einer zentralen Figur oder Gruppe mit einer Höhe von mehreren Metern, die traditionell von zahlreichen Figuren aus Pappmaché umringt und mit Schildern in valencianischer Sprache versehen sind, die die Bedeutung einer jeden Szene stets kritisch und satyrisch erklären. Am 19. März ist dann alles zu Ende und beginnt zugleich erneut – mit der letzten Asche träumt man bereits von den Fallas des kommenden Jahres.Die Bedeutung der Fiestas an der Costa Blanca für den Tourismus ließ viele derselben zu Fiestas de Interés Turístico Internacional, Fiestas de Interés Turístico Nacional und Fiestas de Interés Turístico werden.

Fiestas de Interés Turístico Internacional (Festlichkeiten von Internationalem Touristischem Interesse)

- Fiesta De La Asunción y Misterio in Elche
- Hogueras de San Juan in Alicante.
- LIV. Internationaler Wettbewerb für Habaneros und Polifonía von Torrevieja.
- Moros y  Cristianos zu Ehren des Heiligen Georg in Alcoy.
- Moros y Cristianos in der Stadt von Villajoyosa.
- Ostern und Palmsonntag in Elche.

Fiestas de Interés Turístico Nacional (Festlichkeiten von Nationalem Touristischem Interesse)

- “Bous a la Mar”, in Denia.
- Lebendes Schachspiel in Javea
- Der Zug der Heiligen Drei Könige in Alcoy.
- Moros y Cristianos zu Ehren des Heiligen Franziskus von Asis in Crevillente.
- Moros y Cristianos zu Ehren des Heiligen Hipólito in Concentaina.
- Osterwoche in Orihuela.
- Osterwoche in Crevillente.

Fiestas de Interés Turístico (Festlichkeiten von Touristischem Interesse)

- Passionsfest.
- Fiestas de Moros y Cristianos  Nuestra Señora de las Virtudes in Villena.
- Spanisch-Arabische Fiestas
- Moros y Cristianos in Callosa d’En Sarriá.
- Moros y Cristianos zu Ehren des Heiligen Antonius von Abad in Elda.

Abgesehen von diesen Fiestas finden wir an der Costa Blanca auch verschiedenartigste Sehenswürdigkeiten, Wege am Meer und am Hafen entlang, zahlreiche Schlösser wie das von Santa Bárbara in Alicante, La Dama de Elche (eine Büste aus der Ibererzeit), die Ausgrabungen von L´Alcudia, die Altstädte der verschiedenen Gemeinden, Kirchen, kleine Paläste, Höhlenmalereien und Baudenkmäler, die Zeugnis vom Kulturreichtum der Costa Blanca ablegen.

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