Rating-Agentur Fitch vergibt bessere Note für Spanien

Rating-Agentur Fitch vergibt bessere Note für Spanien

Spanien steigt in der Bonität, von BBB auf BBB+. Die Agentur Fitch vergab das Plus und zeigt somit, dass sie die Perspektive für „stabil“ bewertet. Fitch holt Spanien weiter vom Bonitätsrisiko weg. Auch Moody’s etzte – bereits im Februar – Spaniens Kreditwürdigkeit hinauf.

Die Rating-Agentur Fitch bezieht sich in ihrem Bericht nach Börsenschluss auf die verbesserte Produktivität des Landes, das Plus bei den Exporten und das Versprechen der Regierung, die Staatsschulden zu reduzieren. Die Verbesserung seit Vergabe der BBB-Note im Juni sieht Fitch “in verbesserten Bedingungen an den Finanzmärkten und den Wirtschaftsprognosen, die mehr Sicherheit aufweisen”. Das Risiko, dass die Banken eine zusätzliche Belastung der Staatsschulden vornehmen, habe sich verringert.

Im Februar ließ Moody’s, die Nummer eins der Rating-Agenturen, Spanien eine Stufe höher auf BAA2 klettern und sprach von weiteren positiven Aussichten. Damit liegt die Note zwei Stufen über dem sogenannten Ramschniveau, mit dem Ratingagenturen spekulative Anlagen kennzeichnen.

Die Ratingagentur Moody’s informierte, dass sie in diesem Jahr noch zwei Mal die Note beurteilen werde: am 20. Juni und am 17. Oktober. Fitch wird die neue Note für Spanien am 24. Oktober veröffentlichen und Standard & Poor’s (S&P) jetzt noch im Mai und am 14. November.